Log
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Elektrisches Log
Das elektrische Log arbeitet mit einem kleinen Rad am Rumpf.
Nachteile, die die Messung verfälschen:
- die Strömung am Rumpf ist stärker
- die Messanlage am Rumpf beeinflußt den Wasserwiderstand des Bootes negativ
- das Messrädchen kann durch pflanzlichen Bewuchs gestört werden
Patent-Log
wird auch Schlepplog genannt. Da es mit dem Boot im Wasser mitgeschleppt wird, zeigt es wohl die genauest Geschwindigkeit an.
Log-Scheit
war früher ein an einem Seil befestigtes Stück Holz. Das Seil hatte in regelmäßigen Abständen Knoten. Man warf das Stück Holz über Bord und zählte wieviele Knoten des Seil innerhalb einer bestimmten Zeit mit dem Holz über Bord gingen.
Der Begriff Knoten stammt von hier ab.
Relingslog

Man könnte z.B. mit Klebeband am Bug und am Heck an der Reling eine Markierung anbringen. Der Abstand dieser Markierung ist die Meßstrecke. Dann wirft man ein altes Stück Brot recht voraus über Bord und mißt die Zeit, wielange das Brot braucht um diese Meßstrecke zurückzulegen.
Man erhält hier m/s, wir brauchen jedoch Knoten. Hier verwenden wir nun die Meridiantertie.
Wir wissen durch die Meridiantertie:
1 m/s = 2 Kn
Logfaktor
Der Logfaktor gibt das Verhältnis der mit dem Log gemessenen Seemeilen mit der Anzahl der Seemeilen aus der Karte an.
Diesen Logfaktor kann man im elektrischen Log im Setup eingeben.
Logfaktor = Sm(Karte)/Sm(Log)
