Merkatorprojektion

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Die Merkatorkarte

Mercatorkarten

Bild 1 stellt zwei Kreise auf einer Weltkugel dar. Ein Kreis liegt am Äquator, einer am 60. Breitengrad.
"Schält" man nun die Kugel ab (Bild 2), um sie auf eine zweidimensionale Fläche zu legen, muß man die einzelnen Spalten dehnen, um wieder eine homogene Fläche zu erhalten (Bild 3). Dabei werden aber nördlich gelegene Zeichen in die Breite gezogen.
Um das zu kompensieren, zieht man die Karte zusätzlich noch in die Länge (s. Bild 4).
Alle Anforderungen an eine Seekarte sind erfüllt (s. Anforderungen an Seekarten)

Die Merkatorkarte ist geeignet bis ca. 70° geographische Breite. Darüber (z.B. im Polbereich) arbeitet man mit Kegelprojektion.

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