Segelscheine Deutschland

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In Deutschland gibt es eine Führerscheinpflicht für motobetriebene Fahrzeuge, die mehr als 5 PS - gemessen an der Welle- haben. zusätzlich unterscheidet man hier noch zwischen den revieren Binnen und See.


Der Sportbootführerschein Binnen

Amtliche Erlaubnis zum Führen eines Sportfahrzeugs auf Bundeswasserstraßen im Geltungsbereich der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung zu nichtgewerblichen Zwecken.

Es wird unterschieden, ob der Inhaber ein Motorboot, ein Segelboot oder ein Surfbrett führen darf. Ab einer Motorleistung von mehr als 3,68 kW (5 PS) ist der SBF Binnen (Motor) Pflicht. Der Führerschein berechtigt zum Führen von Fahrzeugen mit einer LüA (Länge über Alles ohne Ruder und Bugspriet) von unter 15 m mit maximal 12 Personen an Bord.

Eine fundierte Ausbildung ist eine Grundvoraussetzung für eine ordentliche Seemannschaft und Schiffsführung - auch in Gebieten, wo die Führerscheinpflicht nicht gelten sollte.


Der Sportbootführerschein See

Der SBF See ist die amtliche Fahrerlaubnis zum Führen von motorisierten Booten, welche für Sport- und Freizeitzwecken gebaut wurden, im Geltungsbereich der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung, d.h. auf den Seeschifffahrtsstraßen (3-Seemeilen-Zone und Fahrwasser innerhalb der 12-Seemeilen-Zone).

Er ist vorgeschrieben beim Führen von Fahrzeugen mit einer Motorleistung von mehr als 3,68 kW zu nichtgewerblichen Zwecken.

Die Prüfungen enthalten:

Theorie - Aufgaben: Navigation, Seemannschaft, Kollisionsverhütungsregeln, Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung, Wetterkunde und Fahrzeugführung (Freitextlicher Fragebogen und ggf. mündliche Prüfung)


Praxis - Aufgaben: Manöver und Knotenkunde

Die theoretische Prüfung ist in einen theoretischen Fragenteil und einen Kartenteil gegliedert, in welchem man navigatorische Grundkenntnisse im Umgang mit einer Seekarte nachweisen muss.


Links:

Deutscher Seglerverband - [1] Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie [2]

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