Vierstrichpeilung

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Gibt es nur ein Objekt anzupeilen, ist die Vierstrichpeilung sehr praktikabel. Man wartet bis die Landmarke auf 45° ist und notiert sich Uhrzeit und Loggestand (diese Linie braucht man nicht in der Seekarte einzeichnen). Danach wartet man, bis das Peilobjekt auf 90° (querab) liegt, notiert sich Uhrzeit und Loggestand und berechnet daraus die seit der ersten Peilung versegelte Strecke. Diese Strecke schlägt man dann vom Peilobjekt weg an der zweiten Standlinie ab. Der Endpunkt ergibt die neue tatsächliche Position.
Bild:Vierstrichpeilung.gif

Sollte jedoch das Schiff beeinflußt durch Beschickung durch Strom und/oder Beschickung durch Wind sein, muß das miteinberechnet werden. Zum Beispiel wird bei einem Abdriftwinkel von 10° aus den Winkeln 45° und 90° jeweils 55° und 100°.

Die Herkunft des Namens dieser Peilung erfahren sie im Artikel über den Kompass

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